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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Picam-Gruppe

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Konkret werde den Beschuldigten vorgeworfen, in betrügerischer Absicht bei etwa 2.300 Menschen in Deutschland und in der Schweiz Gelder in Höhe von rund 300 Millionen Euro für ein Anlagemodell eingesammelt zu haben. Die Einzahlung der Beträge auf ein Treuhandkonto eines Wirtschaftsprüfers sollte dabei den Anlegern ein gewisses Sicherheitsgefühl vermitteln. Die tatsächliche Verwendung der Gelder aus dem Vermögen der Anleger sei aber durch verschachtelte juristische Gestaltungen und Treuhandkonstruktionen gezielt verschleiert worden.

Die Picam-Gruppe warb mit Bruttorenditen von 15 bis 20 Prozent. Diese wurden mutmaßlich nie erwirtschaftet. Die Staatsanwaltschaft habe den Verdacht, dass Auszahlungen ausschließlich aus dem Vermögen neuer Anleger im Rahmen eines sogenannten „Schneeballsystems“ erzeugt wurden. Die Beschuldigten sollen ersten Erkenntnissen zufolge damit einen Schaden im hohen zweistelligen Millionenbereich verursacht haben.

Sollte tatsächlich ein Berliner Wirtschaftsprüfer die Gelder der Anleger als Treuhänder angenommen und weitergeleitet haben, handelt es sich bei der Picam-Gruppe nicht um eine klassische Vermögensverwaltung im Sinne der Finanzportfolioverwaltung, so ein Branchenexperte gegenüber dem „Private Banking Magazin“. Möglicherweise liege in diesem Fall eher ein Finanzkommissionsgeschäft vor, bei dem Gelder gesammelt, von einem Dritten auf dessen eigenen Konto angelegt und entsprechend ihrer Investitionssumme an die Anleger aufgeteilt werden.

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von factum
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