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Analyse: Auf dem Leipziger Büromarkt setzt sich der Aufwärtstrend fort

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Die sehr gute Performance der vergangenen Jahre konnte der Leipziger Bürovermietungsmarkt auch 2019 bestätigen. Mit einem Flächenumsatz von 147.000 Quadratmetern wurde das zweitbeste jemals registrierte Volumen erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr kann eine Steigerung um neun Prozent festgestellt werden, und der zehnjährige Durchschnitt wird um 31 Prozent übertroffen. Dies ergibt eine Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Traditionell basiert das Leipziger Ergebnis überwiegend auf dem Marktsegment von Abschlüssen unter 5.000 Quadratmetern, jedoch konnte der Vermietungsmarkt im Jahr 2019 ebenso auf Großabschlüsse bauen“, so Stefan Sachse, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate und Leipziger Niederlassungsleiter. Mit der Anmietung des Fernstraßen-Bundesamts (11.500 Quadratmeter), des Ausbildungszentrums Zoll (8.200 Quadratmeter) sowie der HTWK Leipzig (6.800 Quadratmeter) konnten gleich drei der zehn größten Vermietungen der vergangenen zehn Jahre verzeichnet werden.

Wie üblich bilden die Büromarktzonen City mit 21.500 Quadratmetern sowie Graphisches Viertel/Prager Straße mit 18.500 Quadratmetern auch im Jahr 2019 die umsatzstärksten Leipziger Marktgebiete. Diese Ergebnisse liegen zwar unter den Vorjahreswerten, seien jedoch nicht auf eine sinkende Nachfrage als vielmehr auf das geringe Angebot an Flächen mit moderner Ausstattungsqualität in diesen Teilmärkten zurückzuführen. Im Gegensatz zum Vorjahr steuerten die Zonen des Cityrands mit knapp 54.000 Quadratmetern und einem Anteil von rund 37 Prozent einen überdurchschnittlichen Anteil zum Resultat bei. Auch der seit 2017 zu beobachtende Bedeutungszuwachs der Nebenlagen hat sich 2019 fortgesetzt, denn mit 58.500 Quadratmetern wurde das stärkste je registrierte Volumen in diesem Markgebiet erfasst.

Traditionell stark ist das Marktsegment unter 500 Quadratmetern, das mit 39 Prozent Ergebnisbeitrag zu Buche schlägt, somit aber leicht unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Die mittleren Größenklassen von 500 bis 5.000 Quadratmetern können mit einem Anteil von 43 Prozent ein durchschnittliches Resultat vorweisen. Dagegen haben, wie im Rekordjahr 2017, große Vermietungen mit einem Volumen über 5.000 Quadratmetern einen wesentlichen Einfluss auf den Flächenumsatz. So machen die drei genannten Großabschlüsse einen Anteil von 18 Prozent des Volumens aus und bescheren dem Segment einen im langjährigen Vergleich überdurchschnittlichen Beitrag.

Das außergewöhnliche Marktgeschehen auf dem Leipziger Büromarkt wirkt sich auch weiterhin auf die Mieten aus. Die Spitzenmiete, die immer noch im Teilmarkt City mit modernen Flächen erzielt wird, hat innerhalb der vergangenen zwölf Monate um knapp elf Prozent zugelegt und notiert zum Jahresende 2019 bei 15,50 Euro pro Quadratmeter. Noch deutlicher sei ein Anstieg bei der Durchschnittsmiete erkennbar: Diese kletterte auf 10,80 Euro pro Quadratmeter, was einem Wachstum von knapp 19 Prozent im Vorjahresvergleich entspricht.

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von factum
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